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Das Strassenkinda Movement (seit 2009)
Seit 2009 gibt das Strassenkinda Movement regelmäßig Workshops in Schulen und Jugendzentren. Seit 2012 findet im Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte das Projekt ARTikulation statt, ermöglicht durch das Kinder-und Jugendforum Köln.Die Künstler des Movemens traten u.a. schon auf der LitCologne (HipHop-Rap als Alltagspoesie), als Vorgruppe für Ghostface Killah (Wu-Tang) und EPMD und auf etlichen Benefizveranstaltungen auf.
Das Strassenkinda Movement-Mixtape Vol.I, mit Künstlern aus ganz Deutschland, u.a. Dr.Knarf, Butch (Mannheim), Colos (Berlin), Benyo Hussain, wurde über Kioske in Köln über 2000 mal an die Leute gebracht. Das Strassenkinda Movement-Mixtape Vol.II erschien 2012,mit Dr.Knarf, Stik, Skor, Brenna, Unimokk, Momo der Afrikaner aus dem Block, Amok, Fly, Aram Kay, Black Fire uvm.
Gemeinsam mit dem Verein „Rheinflanke Köln Kickt“ wurde zur WM 2010 die Ausstellung „Blick nach Afrika“ im Kölner Sport-und Olympiamuseum organisiert, für den Verein „Rheinflanke Köln Kickt“ leiteten Mitgliedern des Movements von 2009-2011 Fussballtrainingseinheiten in den Stadtteilen Porz-Gremberghoven und Köln Meschenich (Kölnberg) und diverse HipHop-Workshops.Mit EU-Fördergeldern wurde 2011 mit PorzMovementTV eine Nachrichtenredaktion für Kids in der Glashütte Köln-Porz aufgebaut. In den 4 Monaten des Projektes entstanden u.a. eine Doku über den Stadtteil Porz-Finkenberg, zu dem auch ein Interview mit dem Kölner Bürgermeister Jürgen Roters geführt wurde, außerdem entstand ein Interview mit dem Rapper Tatwaffe (Die Firma).
Seit 2012 findet in Kooperation mit dem Jugend-und Gemeinschaftszentrum Glashütte der wöchentliche Workshop „Artikulation“ statt, der durch das Kinder-und Jugendforum Köln finanziert wird. Mit einem Video-Workshop des Kulturaum Bornheim wurde 2014 ein Kurzfilmwettbewerb mit einem Beitrag gegen Diskriminierung gewonnen. 2009 und 2011 wurde das Strassenkinda Movement in der Kategorie „Beste politische oder soziale Aktion“ der HipHop.de-JahresAwards nominiert und jeweils unter die Top10 gewahlt, die Preisträger waren Samy Deluxe (2009) und 50 Cent (2011). In der Jury sitzen Vertreter aller dt. HipHop-Fachpresse-Redaktionen (wie u.a. Rap.de,HipHop.de,16bars.de,backspin). 2010 wurden im Filmhaus, im Rahmen eines Kölner Kurzfilmfestivals, die Strassenkinda Movement Dokus „Siehst du was los ist ?!?“ und „Graffiti – Kunst oder Verbrechen“ gezeigt.

Strassenkinda Movement


IDEE
Strassenkinda Movement engagiert sich im sozialen Bereich für Kinder und Jugendliche mit besonderem Fokus auf sogenannte „soziale Brennpunkte“. Hier sollen Missstände möglichst öffentlich aufgearbeitet werden, es soll für Begegnungen gesorgt werden, wie etwa Panel Discussions zu Themen wie Bildung, Jugendkriminalität, Perspektivlosigkeit. Des Weiteren werden Benefizveranstaltungen organisiert und unterstützt.
Durch den Aufbau eines Netzwerks von Musikern, Künstlern, Produzenten, Grafikern und Veranstaltern unterstützt Strassenkinda Movement talentierte Nachwuchs-künstler und bietet Veröffentlichungen und Vertriebswege an.

HINTERGRUND
Strassenkinda Movement wurde aus der Ideologie geschaffen die eigentlichen Werte der HipHop Kultur wie etwa Multi-Kulturalismus, soziales Engagement und Toleranz zu vermitteln. Das HipHop allein als Musik oder Tanzstil betitelt wird ist nicht im Sinne der Erfinder welche die Kultur mit ihren dazugehörigen Elemente wie Rap, Breakdance, Graffiti und Djing ins Leben gerufen haben.
HipHop diente dazu Bandenkriege zu beenden, Jugendlichen eine Beschäftigung zugeben an der sie Spaß haben und sich weiter entwickeln sowie sich gegenseitig zu unterstützen Unstimmigkeiten werden nicht mehr Schlägereien sondern durch Battles ausgetragen.
Manche Rapper haben noch nicht realisiert, wie groß ihr Einfluss mittlerweile ist, wie viele Menschen, besonders Jugendliche sie erreichen können und wie verantwortungslos sie damit umgehen und von den Medien dabei noch unterstützt werden. Eigentlich sollte HipHop doch die konstruktive Meinung der Straße sein und sie zum Einen öffentlich vertreten, indem man auf Missstände hinweist zum Anderen aber auch Mut und Hoffnung geben.
Auch wenn Hip Hop sich stets weiterentwickelt, sollte man doch den Ursprung der Bewegung, die Anfänge, Geschichte und Entwicklung von Hip Hop kennen. Daher sollte nach unserer Meinung ein Rapper wohl eher die Stimme von Benachteiligten, oder der „Straße“ sein, als sich zwanghaft ein kriminelles Image zuzulegen und damit den Sozialschwachen noch zu schaden und den Jugendlichen falsche Lösungswege von Problemen scheinbar vorzuleben.

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